Eine neutrale Beschreibung
In BERUFENET ist erstmals nachzulesen, was psychologische Beraterinnen und Berater tun, unabhängig von einzelnen Anbietern.
Meilenstein
Überblick
Bisher gab es keine neutrale, öffentlich verantwortete Beschreibung des Berufs der psychologischen Beraterin und des psychologischen Beraters. Wer sich informieren wollte, fand vor allem die Darstellungen einzelner Anbieter, und diese fielen sehr unterschiedlich aus.
Das hat sich jetzt geändert. Auf Initiative und Antrag des VpsyB wurde der Beruf in BERUFENET aufgenommen und beschrieben sowie in die Klassifikation der Berufe (KldB) eingeordnet. Damit ist der Beruf erstmals bundesweit einheitlich und amtlich beschrieben.
Die ausführliche Meldung des VpsyB finden Sie hier.
Bedeutung
In BERUFENET ist erstmals nachzulesen, was psychologische Beraterinnen und Berater tun, unabhängig von einzelnen Anbietern.
Mit der Einordnung in die KldB ist der Beruf Teil der amtlichen Ordnung der Berufe in Deutschland. Das schafft Vergleichbarkeit und Verlässlichkeit.
Der Beruf ist öffentlich auffindbar, für Ratsuchende, für Menschen in beruflicher Neuorientierung sowie für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber.
BERUFENET und KldB bieten einen gemeinsamen Bezugsrahmen, auf dem Qualitätssicherung und Professionalisierung aufbauen können.
Beteiligte
Hon.-Prof. Sandra Neumayr-Sopp hat die Aufnahme in BERUFENET und die Einordnung in die KldB als Präsidentin des VpsyB gemeinsam mit dem Team des Verbands angestoßen, beantragt und fachlich begleitet. Als leitende Dozentin der Akademie Psychologischer Berater gibt sie dieses Wissen um das Berufsbild unmittelbar an ihre Studierenden weiter.
"Seit über 25 Jahren arbeite ich in der psychologischen Beratung, und seit 2012 setzen wir uns mit dem VpsyB dafür ein, dass dieser Beruf sichtbar wird. Dass er jetzt in BERUFENET beschrieben und in der KldB eingeordnet ist, erfüllt mich mit großer Dankbarkeit und Freude. Mein herzlicher Dank gilt dem Team des VpsyB und allen, die diesen Weg mit uns gegangen sind. Das ist ein wichtiger Schritt, und wir gehen ihn weiter."
Häufige Fragen
Der Verband Psychologischer Berater (VpsyB e. V.) hat die Aufnahme angestoßen, förmlich beantragt und fachlich begleitet.
Hon.-Prof. Sandra Neumayr-Sopp, leitende Dozentin der Akademie und Präsidentin des VpsyB. Sie hat den Schritt gemeinsam mit dem Team des VpsyB angestoßen und beantragt.
BERUFENET ist ein offizielles Berufsinformationsportal. Es beschreibt Berufe neutral und bundesweit einheitlich, unter anderem ihre Tätigkeiten und Einsatzfelder. Für psychologische Beraterinnen und Berater gibt es damit erstmals eine öffentlich verantwortete Beschreibung, die nicht von einzelnen Anbietern stammt.
Die Klassifikation der Berufe (KldB) ist die amtliche Systematik, nach der Berufe in Deutschland einheitlich geordnet werden. Mit der Einordnung hat der Beruf "Psychologische/r Berater/in" einen festen Platz in dieser Systematik. Das schafft Vergleichbarkeit und Verlässlichkeit.
Bisher gab es keine neutrale, amtliche Beschreibung des Berufs, und das Berufsbild war uneinheitlich geprägt. Mit BERUFENET und der KldB liegt erstmals ein gemeinsamer, verbindlicher Bezugsrahmen vor. Er bietet eine belastbare Grundlage für Qualitätssicherung und Professionalisierung.
Nein. BERUFENET und die KldB beschreiben und ordnen den Beruf ein, sie begründen aber keinen gesetzlichen Titelschutz. Der VpsyB setzt sich weiter dafür ein, das Berufsbild dauerhaft zu etablieren und zu schützen.
Persönlich kennenlernen
Ob die Akademie Psychologischer Berater zu Ihnen passt, klären wir am besten im Gespräch. Im Informationsgespräch sprechen wir über Ihre persönlichen Voraussetzungen, die Unterschiede zwischen den Ausbildungs- und Weiterbildungswegen und organisatorische Fragen. So erfahren Sie, welcher Weg zu Ihren Zielen passt.