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Die psychologische Beratung

Geschichte und Entwicklung der psychologischen Beratung von der Antike bis heute

Wir möchten Sie einladen, die psychologische Beratung kennen zu lernen, erfahren Sie den aktuellen Status Quo, eines psychologischen Beraters in Deutschland, lernen Sie seinen Tätigkeitskatalog kennen, die Abgrenzung zu angrenzenden Berufen, die Chancen und Zukunftsentwicklung und letzlich – die Anforderungen an einen kompetenten psychologischen Berater …

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Die psychologische Beratung

Psychologische Beratung
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Die Geschichte der psychologischen Beratung

Sie überlegen, eine Ausbildung zum psychologischen Berater zu absolvieren? Da Sie sich offenbar intensiv mit dem Gedanken tragen, eine Ausbildung zu psychologischem Berater zu beginnen ist es sicher sinnvoll, sich auch kurz mit der Geschichte der psychologischen Beratung zu befassen.

Erfahren Sie mehr zum psychologischen Berater von der Antike bis in die Neuzeit

Die Geschichte der psychologischen Beratung

Psychologischer Berater

Klassische psychologische Beratung ist alles andere als ein neuer Modeberuf.

Seit Menschengedenken gibt es Glauben und Religionen. Bei intensiver Betrachtung dienten die diversen Religionen jedoch auch immer dazu, aus welcher Motivation heraus auch immer, eine Form von Lebenshilfe zu geben. Wertneutral betrachtet haben diverse Religionsgründer, wie beispielsweise Jesus, Mohammed, Buddha, Konfuzius mit Schriften Werke geschaffen, welche lebensbegleitend und orientierend sein wollten.

Die klassische psychologische Beratung außerhalb der Heilkunde ist de facto keine neuzeitliche Erfindung. Vielmehr geht Sie bis auf Sokrates zurück, der mit seiner Mäeutik (Hebammenkunst), welche die Gebiete der Elektrik und der Protreptrik enthält, Grundlagen für die heutige moderne Beratung geschaffen hat. Sokrates kann folglich als der erste Lebensberater der Neugeschichte angesehen werden. Hier sei anzumerken, dass der klassische Sokratische Dialog, sofern der Berater im Ablauf ausreichend erfahren und personell in der Lage ist, diesen korrekt zu führen, noch heute oft Bestandteil des Beratungsgeschehens ist.

Im Mittelalter waren die weisen Frauen (Hexen) die Ansprechpersonen für die Allgemeinheit, um deren Lebensgestaltung entsprechende Ausrichtung zu geben. Weiter war die katholische Kirche mit ihren Priestern nicht unwesentlich an der psychosozialen Entwicklung des Einzelnen beteiligt. Im neunzehnten Jahrhundert waren es die Wender und Bader, aber auch die Hebammen und zunehmend die Ärzte, welche aufgesucht wurden, um sich mit ihren Lebensproblemen anzuvertrauen. Zu diesem Zeitpunkt gab es ergänzend noch die Großfamilie, in welcher vor allem die Älteren mit Rat zur Seite standen. Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts änderte sich die gesamte Umwelt durch die zunehmende Technisierung und die Informationsüberflutung. Die Großfamilie wurde durch Kleinfamilien abgelöst, womit der innerfamiläre Austausch sowie Betreuung der Jugend und Kinder in den Hintergrund rückte. Der erste und der zweite Weltkrieg taten noch ihr übriges, viele dieser Generation waren emotional an ihren Grenzen und derart mit der Aufarbeitung ihrer eigenen emotionalen Erlebnisse beschäftigt und hatten nicht wirklich Zeit und Ressourcen, die Nachkommen emotional zu betreuen. Zunehmend erfolgt eine immer weitere Abwendung auch von christlichen Institutionen, vermutlich weil diese mit ihren starren Regeln und Strukturen den Übergang in die Neuzeit etwas versäumte. Die Menschen gingen auf die Suche, um neuen Wege, Halt, Geborgenheit und Verständnis zu finden.      Man sah sich bei gleichzeitiger Anonymisierung zunehmend den äußeren Einflüssen der Medien und der Technisierung hilflos gegenüber. In den verschiedenen Organisationen wie Hilfswerk, Caritas, psychosozialen Betreuungsstellen, Telefonseelsorge wurden Grundlagen für die Betreuung von verschiedenen Bedürftigen und Notleidenden geschaffen.   In dieser Wandlung gab es jedoch auch den zunehmenden Einfluss der verschiedensten esoterischen Richtungen. Der Zuspruch zu den verschiedenen Sekten stieg temporär an, um der wachsenden Orientierungslosigkeit im Leben des einzelnen wieder einen neuen Sinn zu geben. Wie sich jedoch zunehmend herausstellte, wurden meist nur die Kontrolle der Eltern einer anderen Organisation übergeben- die Übernahme von zunehmender Eigenverantwortlichkeit blieb dabei oft auf der Strecke. Es kristallisierte sich einerseits das zunehmende Bedürfnis der akademischen Berufe der Psychologen nach einer beruflichen Regelung (Psychologengesetz) heraus, andererseits führte die Entwicklung der Gruppendynamik und der Psychotherapie zu einer neuen Berufsform, welche letztlich im Psychotherapeutengesetz mündete. Parallel dazu arbeite eine kleine Gruppe im deutschsprachigen Raum an der Bewusstseinsentwicklung des Menschen, welche durch die Lehren von Hans Hass (Energontheorie), Walter Stille (psychologische Entscheidungstheorie), Wolfgang Mewes (Energokybernetische Strategie),  Frederic Vester (Vernetztes Denken), Fritjof Capra (Das Tao) und einigen mehr geprägt war.   Dr. Bruker hatte Anfang 1980 in Deutschland den Gesundheitsberater vorgestellt, welcher sich vor allem mit Ernährungsfragen beschäftigte. Hans Dieter Jürs und Peter Staudigl formulierten 1984 zum ersten Mal den Beruf des Lebensberaters in unserem Nahbarland Österreich , da Ihnen einen Ausweitung des Bruker’schen Gesundheitsberaters notwendig schien. Jürs gründete dann den österreichischen Verein D.E.R. Lebensberater und legte erste Ansätze für eine neue Ausbildung vor. Staudigl übernahm diese Idee 1988 in  Österreich und führte die erste reguläre Prüfung für die Ausbildungskandidaten durch.

Der psychologische Berater heute – Status Quo

Psychologischer Berater Heute

Status Quo – Gibt es eine Anerkennung des Berufsbildes Psychologischer Berater in Deutschland?

In Deutschland ist derzeit weder die Ausbildung zum psychologischen Berater noch die Ausübung der psychologischen Beratung reglementiert. Jeder kann sich psychologischer Berater nennen und in diesem Beruf tätig sein. Es genügt defacto etwas Lebenserfahrung zu haben. Auch durch Youtube Videos oder online kurze Seminare kann man sich jederzeit beraterische Mindestkompetenzen aneignen.

Die psychologische Beratung außerhalb der Heilkunde als gewerbliche Dienstleistung wird seit vielen Jahren praktiziert. In der Bundesrepublik Deutschland ist jedoch psychologische Beratung außerhalb der Heilkunde kein anerkannter Beruf.

Tätigkeitskatalog und Berufsordnung durch Verband VpsyB zur Qualitätssicherung

2012 erarbeitete der VpsyB e.V. erstmals einen Tätigkeitskatalog mit den zuständigen Behörden, in dem das Aufgabengebiet des psychologischen Beraters klar definiert ist. Zudem wurde vom Berufsverband eine Berufsordnung erarbeitet.

Da sich in Deutschland jeder, egal ob mit oder ohne Ausbildung als Psychologischer Berater bezeichnen und Klienten beraten darf, hat der Verband die Gütesiegelprüfung ins Leben gerufen. Hier handelt es sich um eigene dreitägige Prüfung in Praxis und Theorie. Dieses Gütesiegel soll Ratsuchenden eine Orientierung geben und stellt einen Qualifikationsnachweis dar.

 

Umsetzung der Qualitätskriterien des Verbandes psychologischer Berater durch die Akademie Psychologischer Berater

Um die vom VpsyB 2012 geschaffenen Ausbildungskriterien erfüllen zu können, bedurfte es des Aufbaues einer geeigneten Ausbildung zum psychologischen Berater durch die Akademie psychologischer Berater.

Die Verantwortung eine angemessene Ausbildung zum psychologischen Berater zu absolvieren, der Menschen in Krisensituationen und bei Lebensproblemen begleitet, liegt bei jedem selbst.

 Wir, die Dozenten der Akademie psychologischer Berater sind jedoch überzeugt, dass eine für den Klienten hilfreiche und erfolgreiche psychologische Beratung ein Höchstmaß an personaler und fachlicher Kompetenz erfordert, sowie ein umfassendes Wissen um die rechtlichen Rahmenbedingungen. Zudem unterliegt die Ausübung des Berufes des psychologischen Beraters besonderen ethischen und moralischen Grundsätzen.

Hinzu kommt und eine stabile Persönlichkeitsstruktur des psychologischen Beraters die nur in einer umfassenden Ausbildung mit hohem Praxisanteil und ausreichend Einzelsupervisionsstunden zu erlangen ist.

Die psychologische Beratung-eine Primärprävention- im Vergleich zu angrenzenden Berufen

In einer zukunftsorientierten Gesundheitspolitik, welche die Prävention und Gesunderhaltung an erster Stelle stellt, nimmt die psychologische Beratung neben schon bestehenden Versorgungsformen im Gesundheitsbereich, wie Medizin, Psychologie und Psychotherapie, eine immer wichtigere Stellung ein. Gerade die Primärpraention psychischer Störungen, der Erhalt der seelischen Gesundheit, die Unterstützung von psychisch gesunden Menschen in Krisensituation wie auch Begleitung bei der Selbstentwicklung und Unterstützung in familiären und anderen zwischenmenschlichen Problemen ist heute wichtiger denn je.

Gegenstand der psychologischen Beratung sind Anliegen aus dem persönlichen und beruflichen Umfeld Ihrer Klienten, die nicht den Themenbereichen der Heilkunde zuzuordnen sind. Im Gegensatz zur Psychotherapie oder Heilpraktiker für Psychotherapie geht es hier um Hilfestellungen in der Psychologie für psychisch gesunde Menschen. Diese können unter anderem sein: Unterstützung bei der Bewältigung besonderer Situationen, bei Anpassungsprozessen im Rahmen von Veränderungen, bei der Umsetzung von Entwicklungsanliegen oder auch bei der Lösung von Konflikten im familiären, beruflichen oder sozialen Umfeld.

Den Tätigkeitskatalog des Berufsverbandes psychologischer Berater beschreibt umfänglich die unterschiedlichen Wirkungsmöglichkeiten.

Psychologische Beratung außerhalb der Heilkunde ist ein klar strukturierter Prozess, in dem Menschen in Problem- und Entscheidungssituationen, professionell unter Anwendung psychologischen Fachwissens beraten werden.

Die psychologische Beratung

Was ist psychologischen Beratung eigentlich

Der Bedarf an psychologischer Beratung wächst stetig. Immer mehr Menschen nehmen diese in Anspruch, da Sie Unterstützung suchen, um mit den zunehmend wachsenden oder auch neuen Problemen der Anonymisierung, der Technisierung des Informationszeitalters, der immer weitergehenden Digitalisierung, Wandlungen in der Arbeitswelt, Arbeitslosigkeit, Veränderung der sozialen Strukturen wie z.B. der Vereinsamung der alten Menschen, einer Orientierungslosigkeit, Midlife Krisis, dem Umgang mit dem Sterben, den neuen Erziehungsproblemen, Arbeitsüberlastung, Stress, Burn Out, Mobbing, fehlende soziale Kompetenzen, zurechtzukommen.

Psychologische Beratung ist die Begleitung der psychischen, geistigen, emotionalen und spirituellen Bewusstseinsentwicklung des Menschen

Es ist uns jedoch an dieser Stelle Wichtig, das Wort spirituell näher zu definieren. Psychologische Beratung hat nichts mit Hokuspokus oder Sekten zu tun.

Die Abgrenzung zu jedweden esoterischen Vereinigungen besteht vor allem in der Grundsatzphilosophie: der psychologischen Beratung.

Die kompetent ausgeführte Psychologische Beratung ist ein klar strukturierter Prozess. Im Gegensatz zu anderen Disziplinen begleitet die beratende Psychologie den Menschen, in seine Selbstständigkeit und eigene Verantwortung und eigene Entscheidungen, anstatt ihn von Personen, Ritualen und Machteinflüssen abhängig zu machen.

Des Weiteren ist die psychologische Beratung außerhalb der Heilkunde ein gewerblicher Beruf, welcher von Klienten zu eindeutigen Kosten für eindeutige Leistungen in Anspruch genommen wird. Psychologische Berater unterliegen darüber hinaus einer Berufsordnung.

Psychologische Beratung außerhalb der Heilkunde ist, ganz allgemein ausgedrückt, eine Begleitung mit der Philosophie des Tun lassen’s statt Rat geben’s, in der sich der Klient frei von Kontrollmechanismen seinem Wesen entsprechend entwickeln kann.

Was ist nun Psychologische Beratung außerhalb der Heilkunde?

Die nachstehenden Definitionen haben sich in der Ausbildungs- und Berufsgruppenarbeit als zweckmäßig erwiesen.

Psychologische Beratung ist die Beratung und Unterstützung von Personen in persönlichen Fragen, die Begleitung der psychischen, geistigen, emotionalen und spirituellen Bewusstseinsentwicklung. Ergänzend dazu kann Sie als Sozialberatung angesehenen werden. Also die Beratung von Gruppen in Fragen die soziale Interaktion betreffend. Zudem ist psychologische Beratung als Begleitung von psychisch gesunden Menschen in Krisensituationen anzusehen. Diese Krisen können innerpersonell oder intrapersoneller Natur sein. Außerdem unterstützt psychologische Beratung Menschen in Ihrer Selbsterfahrung.  

Selbsterfahrung ist hier die Form der Erkenntnis von Personen, welche in Gesprächen einzeln oder in Gruppen hervorgerufen wird.

 Ganz allgemein gesagt begleitet der psychologische Berater mit Hilfe von methodisch geführten Gesprächen gesunde Klienten auf der Grundlage ihrer individuellen Orientierung in der Entwicklung zu selbständigem und verantwortungsvollem Handeln.

Somit ist psychologische Beratung als neutrale und unabhängige, nur dem Klienten verpflichtete selbständige Tätigkeit auf der Basis professioneller Gesprächsführung anzusehen.

Zentrale Aufgaben, Schwerpunkte

Die psychologische Beratung, Betreuung, Coaching und Begleitung geschieht in einer persönlichen Beziehung zwischen einem oder mehreren Klienten und einer / einem oder mehreren psychologischen Beratern  mit dem Ziel, bestehende Probleme zu bewältigen, wichtige und schwierige Entscheidungen zu treffen, vorhandene Störungen bei psychisch gesunden Menschen zu mindern oder zu beseitigen und das geistige, seelische, und soziale Wohlbefinden der Klienten im Einvernehmen mit ihnen zu fördern.

Aufgabe des psychologischen Beraters ist es, Klienten bei der Erreichung ihrer Ziele und der Lösung ihrer Probleme im Rahmen des Berufsbildes zu unterstützen.

Philosophie der psychologischen Beratung

Im Rahmen der psychologischen Beratung ist stets geht von einem humanistischen Menschenbild auszugehen, welches selbständiges, unabhängiges und selbstverantwortliches Handeln als Maxime vorsieht.

Das Beraterverhalten hat sich ausschließlich am Wohle des Klienten zu orientieren, wobei dieses der Klient selbst bestimmt. Exakt an diesem Punkt unterscheidet sich die Beratungsphilosophie von machtausübenden oder erzieherischen Vorgehensweisen.

Der gut ausgebildete psychologische Berater lässt den Klienten sich selbst unter absoluter Akzeptanz und Wertschätzung entwickeln und begleitet ihn dabei mit professioneller Hilfestellung, Interventionen und Fragestellungen.

Der Klient wird im Beratungsprozess ausnahmslos als neutrales Individuum verstanden, welches aus seiner Vita heraus an einem bestimmten Punkt steht. Er hat jedoch die innewohnende Kompetenz zur Veränderung. Der Psychologische Berater unterstützt den Klienten als Change Agent, seine derzeitigen Belastungssituationen zu lösen und die nächste Zielsetzung für dessen Lebensgestaltung zu entwickeln.

Dabei verhilft er den Klienten Antworten auf alle seine Fragen in sich selbst finden und begleitet ihn zu konkret umsetzbaren Handlungen.

Um diese Vorgangsweise professionell zu erlernen, sollte sich der zukünftige Berater in seiner Ausbildung neben dem Erwerb von fachspezifischem Wissen einer Schulung seines Beraterbewusstseins von emotioneller Machtausübung zu professioneller Beratungsarbeit aus einer Metaebene heraus unterziehen.

In dieser Metaebene stehen dem Berater diverse Modelle und Interventionen zur Verfügung, welche nachweislich reproduzierbare Ergebnisse zeitigen.

All die klingt doch ziemlich herausfordernd – de facto jedoch ist es gar nicht so schwer, unter kompetenter Anleitung die erforderlichen Skills zu erlernen. All unsere Absolventen hatten rückblickend viel Freude genau diese Beratervariablen zu erlernen und erfreuen sich heute an unzähligen bereichernden Stunden mit deren Klienten.

Denn was gibt es schöneres als Menschen auf dem Weg aus der Problemspirale hin zum erfüllten Leben begleiten zu dürfen.

 

Die Zukunftsentwicklung der psychologischen Beratung

Die Zukunftsentwicklung der psychologischen Beratung ist vor allem von der rasanten sozialen und wirtschaftlichen Veränderung geprägt.

Der Stress im Job auf der einen Seite, aber auch die zunehmende Vereinsamung durch die vielfältige Medienlandschaft prägen neue Bedürfnisse.

Die Einsatzbereiche für psychologische Berater entwickeln sich zunehmend durch die rasche Veränderung im sozialen und wirtschaftlichen Bereich. Die Informationsüberflutung der Medien, wie auch der Strukturwandel bringt Menschen an neue Grenzen und in sich immer rascher verändernde emotionale Situationen. Neben den klassischen Problemstellungen nehmen auch immer mehr Menschen in die zweiten Lebenshälfte psychologische Beratung in Anspruch. Auch Partnerschaftsprobleme, Erziehungsfragen, Sinnkrisen, Erwerb sozialer Kompetenz, Begleitung psychisch kranker Angehöriger, Pensionisten, familiäre Schwierigkeiten, berufliche Neuorientierung, Mobbinggeschehen, Singleberatung, und vieles mehr sind heutige Beratungsanlässe.

Die Faszination der Psychologie

Warum psychologischer Berater werden? 

Erleichtern Sie sich Ihr Privatleben durch Psychologie-Kenntnisse oder erlangen Sie psychologische Beratungskompetenz, insbesondere um als Psychologischer Berater tätig zu werden.

Psychologie ist eines der beliebtesten Studienfächer in Deutschland. Aber warum ist Psychologie eigentlich so beliebt und faszinierend? Vielleicht weil bei der Lehre des Erlebens und Verhaltens der Mensch im Fokus steht und wir danach streben, ihn in Allem zu verstehen und zu durchschauen- dazu allerdings müssen wir die Kunst der Psychologie beherrschen.  Und tatsächlich greifen immer mehr Lebens- und Wirtschaftsbereiche auf die Wissensbereiche Psychologie zurück.

Egal ob Sie Ihre Potentiale entfalten, Ihrer Karriere beschleunigen oder beruflich neu durchstarten möchten – das Ausbildungsangebot der Akademie psychologischer Berater unterstützt Sie dabei mit einem qualitativ hochwertigen Ausbildungsangebot in Theorie und Praxis. Nach Ihrer Ausbildung an unserer Akademie hat Ihr Leben eine neue Qualität.“

Sie haben sich entschieden – Glückwunsch

Wenn Sie sich schon jetzt für eine zweite Karriere als Psychologischer Berater entschlossen haben, dann haben Sie sich für den, unseres Erachtens schönsten und abwechslungsreichsten Beruf entschieden und gleichzeitig für ein kurzweiliges und dennoch tiefgehendes Studium, in dem Sie nicht nur Fachwissen erwerben, sondern sich auch noch persönlich weiterentwickeln können!

Immerzu, egal ob im privaten oder beruflichen Umfeld – nahezu täglich stehen die Menschen heutzutage vor neuen Herausforderungen und müssen Entscheidungen treffen.

Bei vielen Menschen wächst deshalb das Bedürfnis nach einem Anlaufpunkt für eine individuelle persönlichen Unterstützung und Hilfe in Ihrer jeweiligen Lebenssituation – allerdings in kompakter Form, anstatt über mehrere Jahre hinweg und mit mehreren Sitzungen pro Woche.

Als Psychologischer Berater unterstützen Sie Menschen individuell in den verschiedensten Lebenslagen mit einer verantwortungsvollen, kompetenten, psychologisch fundierten Beratung. Die Ausbildung an der Akademie psychologischer Berater befähigt Sie, Ihre Klienten und Klientinnen kompetent, effizient und effektiv zu unterstützen.

Sinngebung in der Arbeit mit Menschen

Die Arbeit mit anderen Menschen kann ausgesprochen sinnstiftend sein und sowohl in einem Angestelltenverhältnis, als auch selbständig ausgeübt werden. Sie kann, im Gegensatz zu anderen Berufen, bis ins hohe Alter betrieben werden.

In unseren Lehrgängen treffen sich Menschen aller Altersgruppen, die Interesse am eigenen persönlichen Wachstum haben und Spaß daran, andere dabei zu begleiten. 

Alles was es dazu braucht sind „Weisheitskompetenzen“, wie die Fähigkeit Ereignisse aus unterschiedlichem Blickwinkel sehen zu können. Also gerade Eigenschaften, die mit einer gewissen Lebenserfahrung einhergehen, wenn man sich nicht mit dem zufrieden gibt, was man schon erreicht hat, sondern neugierig geblieben ist und immer noch neue Herausforderungen sucht.

Gerade wenn Sie bisher wenig mit Psychologie zu tun hatten, aber ein gutes Gespür für die Befindlichkeit anderer haben und mit beiden Beinen im Leben stehen, bringen Sie ideale Voraussetzungen für den Beruf des psychologischen Beraters mit. Viele unserer Absolventen sind freiwillig oder unfreiwillig aus ihrer bisherigen Tätigkeit ausgeschieden und haben im Bereich der psychologischen Beratung neue bereichernde, sinnvolle neue erfüllende Herausforderung gefunden.

Psychologischer Berater – Persönlichkeit

 

Voraussetzungen für kompetente psychologische Berater

An die Berufsausübung der kompetenten, verantwortungsvollen psychologischen Beratung werden erfahrungsgemäß hohe fachliche und persönliche Qualifikationen gestellt.

Aus diesem Grund optimieren wir von Beginn der Ausbildung an bereits neben der fachlichen Kompetenz auch die persönliche Kompetenz unserer Absolventen.

Der rasche Wandel von soziologischen Strukturen, sozialen Rahmenbedingungen und gesellschaftlichen Wertevorstellungen erfordert von den wirklich kompetenten Beratern die Fähigkeit zur aktiven Gestaltung adäquater Strategien. Die korrekte Analyse komplexer Lebenssituationen sowie die Erarbeitung praxisorientierter Problemlösungen gehören zum selbstverständlichen „Handwerkszeug“ im Beratungsberuf.

Dies setzt beim psychologischen Berater zweierlei unverzichtbar voraus, das Einbringen einer entsprechend entwickelten Beraterpersönlichkeit sowie das notwendige Beratungswissen auf hohem Niveau in den Beratungsprozess.

Die Akademie psychologischer Berater möchte daher in Zusammenarbeit mit dem Verband psychologischer Berater, durch die Bereitstellung einer hochwertigen Ausbildungsmöglichkeit zum psychologischen Berater beitragen, die Absolventen für die Anforderungen der selbständigen Berufsausübung am Beratungsmarkt bestmöglich vorzubereiten.

Lebenserfahrung und geistige Flexibilität sind zwei der Grundvoraussetzungen für eine Ausbildung zum psychologischen Berater. Der Bedarf an psychosozialer Unterstützung nimmt bekanntermaßen in allen Bereichen zu.

Gerade Menschen in der zweiten Lebenshälfte können hier anderen hilfreich zur Seite stehen und durch schwierige Situationen begleiten.

Eigenschaften

Folgende Eigenschaften sind eine wunderbare Basis für die Ausübung einer professionellen psychologischen Beratung, die immer zum Wohle der Klienten ausgestaltet ist.

  • Den Willen, etwas Neues zu lernen
  • Die Liebe zu Menschen
  • Verantwortungsgefühl
  • Empathie
  • Neugier und Interesse an anderen Menschen
  • Eine gewisse Lebenserfahrung
  • etwas Abgrenzungsfähigkeit
  • Vertrauen, dass Menschen in der Lage sind, mit etwas Unterstützung ihre Probleme selbst zu regeln
  • Veränderungsbereitschaft und Mut
  • Zugang zu eigenen Emotionen
  • geistige Flexibilität
  • Werterelativismus (die Erkenntnis, dass es unterschiedliche Wertesysteme für unterschiedliche Menschen gibt)

© Akademie Psychologischer Berater  S.Neumayr